Altersvorsorge: Wohneigentum Mieten oder kaufen? Diese Sechs Punkte, sollten Sie beachten!

Wohneigentum

Für alle, welche vor der Entscheidung stehen, im Rahmen einer Altersvorsorge, Wohneigentum zu mieten oder besser gleich zu kaufen, haben wir eine kleine Entscheidungshilfe zusammengestellt? Beantworten Sie einfach die nachstehenden Fragen und finden Sie es heraus.

1. Wer kann der muss!

Wer für seine Altersvorsorge Wohneigentum kaufen möchte hält sich am besten an die alte, noch immer gültige Faustregel: Wer könnte, der sollte: Dies ist auch rein rechnerisch nur logisch. Wenn Sie also über das nötige Eigenkapital von c.a. 20 Prozent des Kaufpreises verfügen und Ihren Lebensmittelpunkt (mindestens für die nächsten Jahre) nicht wechseln möchten, dann macht es Sinn, sich nach Wohneigentum umzusehen. Es gibt jedoch noch weiteren Klärungsbedarf, dem Sie sich vor dieser Entscheidung stellen sollten.

2. Wie stark sind Sie mit der Region verwurzelt?

Liegt es im Bereich des Möglichen, dass Sie für längere Zeit ins Ausland oder in eine andere Stadt umziehen? Besitzen Sie Wohneigentum entscheiden Sie sich zwar für eine grössere Sicherheit, aber büssen gleichermassen auch an Flexibilität ein.

3. Wie sicher sitzen Sie finanziell im Sattel?

Sie möchten nicht ständig in der Angst leben, dass Ihnen ihre Wohnung oder Ihr Haus jederzeit gekündigt werden kann? Oder dass sich irgendjemand aus der Miete die Sie bezahlen eine goldene Nase verdient? Oder dass Sie zuerst höflich fragen müssen, wenn Sie im Badezimmer neue Plättli verlegen möchten? Mit Wohneigentum sind Sie Ihr eigener Chef – jedoch auch für alles selbst verantwortlich, was gerade notwendig ist oder kaputt geht. Wenn in Ihrer Mietwohnung die Heizung nichtmehr geht, sagen sie der Verwaltung oder dem Vermieter Bescheid und schon kümmert sich jemand darum; bei Wohneigentum verursacht alles, was sie nicht selbst reparieren können, zu Kosten.

4. Ist Wohneigentum als Altersvorsorge die ideale Anlagestrategie für Sie?

Altersvorsorge mit Wohneigentum

Wenn es in erster Linie darum geht, bestehendes Vermögen vernünftig anzulegen, ist in Wohneigentum zu investieren eine naheliegende Möglichkeit, die sinnvoll und vergleichsweise risikoarm ist – aber es existieren auch Anlagemöglichkeiten, die einen wesentlich höheren und kurzfristigeren Profit versprechen. Bei selbst bewohntem Wohneigentum muss der sogenannte Eigenmietwert noch immer als Einkommen versteuert werden! Die im Zusammenhang mit dem Wohneigentum anfallenden Kosten können mit einer Pauschale von 10 bis 20 Prozent des Eigenmietwerts geltend machen. Sind die tatsächlichen Kosten höher als der Pauschalabzug, ist es sinnvoll, die tatsächlichen Kosten mittels Belegen zu beweisen und von den Steuern abzuziehen.

5. Was bekomme ich für mein Geld?

Rechnen Sie einfach einmal aus wieviel Sie in den letzten zehn Jahren an Mietzins bezahlt haben; und es stellt sich unweigerlich ein frustrierendes Gefühl ein. Dieses Geld ist ein für alle Mal weg. Was Sie während dieser Zeit als Gegenleistung erhalten haben, ist ein Dach über dem Kopf – nicht mehr und nicht weniger. Ein grosser Teil dieses Geldes floss direkt in die Tasche des Vermieters! Stellen Sie sich jetzt vor, Sie könnten nun diesen Betrag welcher nun Ihrem Vermieter gehört, in etwas investiert von dem Sie einen bleibenden Nutzen haben, wäre das falsch?

Von was träumen Sie?

Sie hätten gerne einen Whirlpool im Bad? Oder träumen davon, Ihre gesamte Wohnung in eine Alphütte zu verwandeln? Wenn Sie zur Miete wohnen sind, was den Innenausbau betrifft, die Möglichkeiten sehr beschränkt. Jegliche Änderungen, welche die Bausubstanz der Wohnung angreifen, sind ohne Einverständnis des Vermieters verboten, und müssten beim Auszug wieder zurückgebaut werden. Wenn Sie also eine ganz spezifische Vorstellungen davon haben, wie Ihr Wohntraum aussehen sollte, dann werden Sie mit Wohneigentum wahrscheinlich glücklicher.

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26. Feb 2020

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