Corona: Junge Familien bereiten sich auf die Altersvorsorge vor

Die grössten Sorgen machen sich die Menschen darüber, im Alter nicht genügend Geld zu haben. Viele haben nur begrenzt Vertrauen in die staatlichen Vorsorgesysteme. Sie sehen sich in der Pflicht, selbst fürs Alter vorzusorgen.l

Für Familien sind Risikoversicherungen besonders wichtig

Eine plötzliche Krankheit, ein Unfall oder eine Invalidität können rasch eine existenzgefährdende, finanzielle Belastung darstellen, ganz gleich, ob der hauptverdienende Partner direkt oder indirekt davon betroffen ist. Auch wenn Angestellte gegen die finanziellen Risiken von krankheits- oder unfallbedingten Berufsausfällen über einen gewissen Zeitraum abgesichert sind, so kommt nach zwei Jahren die IV-Rente. Diese deckt jedoch nur rund 60% des bisherigen Einkommens. Zuwenig also, um den gewohnten Lebensstandard aufrecht zu erhalten. Eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung schliesst diese Lücke für wenig Geld.

Babypause: Wie bin ich als Mutter abgesichert?

Wenn Sie als Mutter in der Schwangerschaft in einem Anstellungsverhältnis befinden, hat die  Babypause keinen negativen Einfluss auf Ihre berufliche Vorsorge. Via der Erwerbsersatzordnung (EO) bzw. Mutterschaftsentschädigung (MSE) erhalten Sie Ihren Lohn auch weiterhin. Auch sind Sie nach wie vor über die zweite Säule (BVG) versichert und können mit Leistungen aus der Pensionskasse budgetieren. Selbst wenn ein Elternteil sterben oder von einer Invalidität betroffen sein sollte, sind die Kinder mit einer Kinder- bzw. Waisenrente finanziell gut abgesichert.

Allerdings werden bei einer Invalidität des Kindes keine Leistungen ausgerichtet, für dieses schwere Risiko infolge Krankheit und Unfall sollten Sie Ihr Kind dringend bei Ihrer Krankenkasse absichern. Gerne zeigen wir Ihnen diesbezüglich die besten Anbieter.

Ich muss mein Arbeitspensum verringern. Was bedeutet dies für meine Vorsorge?

Je weniger Sie arbeiten, desto geringer fallen Ihre Vorsorgeleistungen aus. Nicht nur Ihr Altersguthaben, sondern auch Ihre Rente wird kleiner! Lücken die in der beruflichen Vorsorge (BVG) entstehen können aufgefüllt werden – Beispielsweise mit einem zu 100% steuerlich begünstigtem Einkauf in Ihre Pensionskasse. Genauso kann mit einer Säule 3a fürs Alter gespart - und sich gleichzeitig gegen Erwerbsunfähigkeit und Tod abgesichert werden.

Wenn das Erwerbsleben gänzlich aufgegeben wird um für die Kinder da zu sein, dann hat dies massive Auswirkungen auf die Vorsorge. Im Alter, bei Invalidität oder im Todesfall bezahlt lediglich die erste Säule (AHV/IV) Leistungen aus, beispielsweise in Form einer AHV- oder IV-Rente – ein allfälliges Freizügigkeitskapital der zweiten Säule sollten Sie deshalb, bei einem Rückzug aus dem Erwerbsleben, geschickt hinterlegen. Gerne zeigen Ihnen unsere Sozialversicherungsexperten wie das geht.

Konkubinats Paare aufgepasst!

Erste Säule (AHV):

Leben Sie im Konkubinat und führen den Haushalt und betreuen die Kinder, während Ihr Partner die erwerbstätig ist, dann bezahlt lediglich der berufstätige Partner die Beiträge der AHV. Entsprechend  erhält der Hausmann oder die Hausfrau nur eine geringe Rente. Auch im Todesfall gehen Hausmänner und Hausfrauen leer aus, da keine AHV-Rente vorgesehen ist. Einzig die Kinder erhalten beim Tod eines Elternteils eine Waisenrente.

Das müssen Sie tun:

  • Der nicht berufstätige Partner sollte unbedingt lückenlos AHV-Beiträge einzahlen – und zwar als Nichterwerbstätiger.
  • Für Kinder unter 16 Jahren werden von der Ausgleichskasse sogenannte Erziehungsgutschriften angerechnet. Lassen Sie sich diese auf das Konto des nichterwerbstätigen Elternteils auszahlen.
  • Sichern Sie den Konkubinatspartner mit einer Lebensversicherung ab, um ihn im Todesfall finanziell auf sichere Füsse zu stellen.

Zweite Säule (BVG)

Die berufliche Vorsorge funktioniert für jeden Konkubinatspartnern einzeln. Auf diese Weise muss ein Guthaben bei einer allfälligen Trennung nicht wie bei Ehepartnern geteilt werden und auch ein Anspruch auf Rente aus der Kasse des Partners entfällt. Verstirbt ein Partner, hat der noch lebende Partner keinerlei Anspruch auf die Rente des verstorbenen Konkubinatspartners. Einige Pensionskassen bieten jedoch Ausnahmeregeln an, ohne dazu verpflichtet zu sein. Gerne zeigen wir Ihnen, welche Institutionen diesbezüglich Bestnoten erhalten.

Das müssen Sie tun:

  • Fragen sie Ihre Pensionskasse, ob ein grundsätzlicher Leistungsanspruch im Todesfall besteht.
  • Lassen Sie sich rechtzeitig die genauen Bedingungen erklären.
  • Setzen Sie einen Konkubinats Vertrag, als Beleg der Partnerschaft, für die Pensionskasse auf oder fordern Sie hier unseren Mustervertrag an.

Dritte Säule

Säule 3a

Wie bei der zweiten Säule haben die Konkubinatspartner bei einer Trennung keinerlei Anspruch auf Guthaben des Partners aus der Säule 3a. Beim Tod eines Partners werden die Guthaben gemäss dem ehelichen Güter- und Erbrecht ausgezahlt. Entsprechend steht der Konkubinatspartner zusammen mit allfälligen Kindern des Verstorbenen an zweiter Stelle nach einem allenfalls noch nicht rechtmässig geschiedenen Ehepartners. Nur wenn keine Kinder aus einer vorherigen Partnerschaft  und keine Ehepartner vorhanden sind, ist die Säule 3a eine sehr gute Vorsorgelösung für Konkubinats Paare.

Säule 3b

Bei der Säule 3b sind die Ansprüche vollständig im Erbrecht geregelt. Wer begünstigt sein soll kann frei gewählt werden, wobei die vom Gesetzeber festgelegten Pflichtteile berücksichtigt werden müssen. Damit unverheiratete Partner nicht leer ausgehen, müssen diese deshalb unbedingt in einem Testament festgehalten werden.

Das müssen Sie tun:

  • Säule 3a: Informieren Sie Ihre Bank oder Versicherungsgesellschaft schriftlich, wer Ihr begünstigter Konkubinatspartner ist und halten Sie diese Begünstigung zur Sicherheit auch noch im Testament fest.
  • Säule 3b: Erstellen Sie ein Testament, um den Konkubinatspartner im Todesfall abzusichern.

Soviel kostet ein Kind

Gemäss schweizerischer Budgetberatung verursacht ein Neugeborenes etwa 300 bis 400 Franken monatliche Mehrkosten für Kleidung, Essen, Ferien und die Ausbildung. Diese Kosten steigen mit zunehmendem Alter:

  • Kinder von sieben bis zwölf Jahren benötigen monatlich bereits 500 bis 560 Franken
  • Und Kinder von 13- bis 18-Jahren, je nach gewählter Ausbildung, bereits 650 bis 800 Franken.

Des Weiteren gilt es zu berücksichtigen, dass die Finanzierung eines Studiums wesentlich teurer zu stehen kommt als eine Lehre mit Lehrlingslohn.

Budgetplanung

Gerade für junge Familien mit eher bescheidenem Einkommen können Kinder zu einem finanziellen Drahtseilakt werden! Bis zu seinem 20. Geburtstag haben Sie im Durchschnitt rund 200 000 Franken ausgegeben. Und dies nur zur Deckung der unmittelbaren Kosten wie Kleider, Essen und Hygiene, Freizeit und Sackgeld. Die Kosten für die Zahnspange zum Beispiel oder für Hobby oder Handy, sind darin noch nicht einmal berücksichtigt. Daher ist es wichtig, das Familienbudget nicht aus den Augen zu verlieren und schnell festzustellen, welche Zusatzkosten unnötig sind.

So sparen Familien dank privater Vorsorge Steuern

Mit der Vorsorge der Säule 3a – der gebundenen privaten Vorsorge – sorgen Sie nicht nur für sich und Ihre Familie vor, sondern zahlen jährlich bis zu 2000 Franken weniger Steuern.

Die Steuervorteile auf einen Blick:

  • Einzahlungen in die Säule 3a können vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden.
  • Das Guthaben aus der dritten Säule (3a) inkl. der Erträgen wird bis zur Pensionierung nicht besteuert.
  • Erst bei Auszahlung wird das 3a-Kapital von den anderen Einkommen getrennt und zu einem tieferen Satz besteuert.

Vereinbaren Sie noch heute ein persönliches und individuelles Beratungsgespräch:

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08. Okt 2020

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