Familien bezahlen 14 % des Nettolohns für Krankenkassenprämien!

Familien Krankenkassenprämien
Genug ist genug! Eine durchschnittliche Schweizer Familie gibt heute 14 Prozent des Einkommens für Krankenkassenprämien aus. Das ist bereits doppelt so viel wie noch im Jahr 2000.

Seit 1997 unterstützen wir Familien in Versicherungsfragen und optimieren sowohl Leistungen als auch die entsprechenden Prämien. Entlasten auch Sie Ihr Familienbudget und werden Mitglied beim VSVV. Profitieren Sie von markanten Vergünstigungen auf Ihren bestehenden Versicherungen, ergänzenden Leistungen bei Zahnstellungskorrekturen und Zahnarztkosten bei Ihren Kindern sowie vielen weiteren Vorteilen.

Lassen Sie sich nicht in den Prämienstrudel ziehen!

Kein schöner Moment, wenn die Prämienrechnung Ihrer Krankenkasse ins Haus flattert. Seit dem 1. Januar 2000 sind die Krankenkassenprämien um 120 Prozent gestiegen, die Prämienverbilligungen dagegen nur um rund 40 Prozent. Ein Desaster für viele Familien, denn die Löhne konnten mit dem Tempo der Prämienerhöhungen nicht annähernd Schritt halten.

Die Konsequenzen sind vor allem für Familien mit normalem Einkommen fatal: Eine Schweizer Durchschnittsfamilie mit zwei Kindern und einem jährlichem Nettolohn zwischen 60'000 und 90'000 Franken überweist heute im Schnitt 14 Prozent davon seiner Krankenkasse. Das entspricht jedem siebten Franken und ist mehr als das doppelte des Jahres 2000.

In manchen Kantonen – zum Beispiel Zürich und Bern – schiessen die ­Belastungen einiger Haushalte mit mehr als 20 Prozent des ­Nettolohns, trotz Prämienverbilligung durch die Decke. Und darin sind die Selbstbehalte und die Ausgaben für jene Behandlungen und Arzneien, die nicht von den Kassen übernommen werden noch nicht einmal eingerechnet!

Die Prämie der Krankenkasse ist die Sorge Nr. 2 der Schweizer

Ausgerechnet den Mittelstand und die mittleren Einkommensschichten trifft der Anstieg der Krankenkassenprämien mit voller Härte. So verwundert es nicht, dass 41 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer das Thema Gesundheitskosten als ihre grösste Sorge nennen – wesentlich mehr als in den Jahren zuvor. Im aktuellen Sorgenbarometer, welchen die CS kürzlich veröffentlicht hat, standen Gesundheits- und Krankenkassenfragen auf Rang 2.

Auch in unserer Verbandstätigkeit stellen wir fest, so Peter M. Adam, Präsident des VSVV, dass die Anzahl der Familien, welche ihre Prämien nicht mehr bezahlen können kontinuierlich steigt und bereits ein kritisches Mass angenommen hat. Hatten vor 20 Jahren noch 36 Prozent der beratenen Haushalte Krankenkassenschulden von durchschnittlich rund 4‘000 Franken. So sind es heute bereits 59 Prozent der Versicherten mit Krankenkassenschulden von durchschnittlich rund 11'000 Franken.

Mittelständige Familien geraten vermehrt in die Prämienfalle

Auffällig ist, dass nicht nur Menschen mit tieferen Gehältern, sondern auch immer mehr besser verdienende Haushalte Krankenkassenschulden anhäufen, sagt Adam. „Wir stellen eine besonders hohe Belastung für Familien mit Kindern in Ausbildung fest. Vor allem dann, wenn bezüglich deren Krankenkassenprämien ab 18 Jahren schon der Erwachsenentarif Anwendung findet.“ Dramatisch wird die Situation für Familien, welche aufgrund ihres Einkommens keine oder nur eine geringe Prämienverbilligungen erhalten.

VSVV – die besten und günstigsten Angebote für Sie und Ihre Familie

Während sich die Politiker noch streiten, wie die unzumutbare Prämienbelastung für Normalverdienende bekämpft werden könne. Hat sich der VSVV auf dem Markt umgesehen und mit den besten und grössten Krankenkassen und Interesseverbänden der Schweiz Lösungen entwickelt, welche das Haushaltsbudget von Familien, dank Familienrabatten und einer Vielzahl freiwilliger Leistungen spürbar entlastet.

Das Problem ist mit dieser Soforthilfe alleine jedoch noch nicht gelöst. Das Problem muss an der Wurzel gepackt und der Kostenanstieg mit einem Katalog von Massnahmen bekämpft werden, findet Peter M. Adam vom VSVV. Lohnabhängige Krankenkassenprämien oder eine massive Erhöhung der Prämienverbilligung können nicht die Lösung des Problems sein. „Wir müssen uns weiterhin unpopulären Themen stellen, zum Beispiel der Spitaldichte in der Schweiz, der Höhe der Ärzte- und Spitaltarife oder den Medikamentenpreisen, die in der Schweiz beinahe unanständig hoch sind.“

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12. Jan 2020

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